Internet-Fernsehen und mehr

IP-TV (Internet Protocol Television) bedeutet, dass das Fernsehbild nicht wie gewohnt über Kabel, Satellit oder Funk übertragen wird, sondern unter Ausnutzung moderner Kompressionsalgorithmen über das Internet. Empfangsgeräte können hier das klassische TV-Gerät mit angeschlossener Set-Top-Box, der heimische PC, das Notebook oder auch ein geeignetes Smartphone sein. Voraussetzung für alle Empfangsgeräte ist ein ausreichend schneller Breitbandinternetanschluss. Für eine gute Bildqualität in der Standardauflösung wird eine Bandbreite von mindestens 4 MBit/s benötigt, für den Empfang in HDTV-Auflösung sind es schon bereits 8 MBit/s an Datendurchsatz, die vorliegen sollten.

Unterschieden wird beim IP-TV zwischen dem Empfang über geschlossene Netze und über das offene Internet. Beim Empfang über einen Telekommunikationsanbieter (z.B. Telekom), der das Signal über sein geschlossenes Netz überträgt, wird eine Set-Top-Box benötigt, um das Fernsehbild auf dem TV-Gerät abspielen zu können. Für den Empfang über das offene Internet ist eine Set-Top-Box nicht von Nöten.

Vorteile des IP-TV sind neben der hohen Verfügbarkeit (überall wo ein Breitbandinternetanschluss vorhanden ist, kann es empfangen werden) der nutzbare interaktive Rückkanal. Dies erlaubt den Zugriff auf elektronische Programmzeitschriften genauso wie eine Online-Recherche im Internet über den gerade laufenden Film, sowie den Zugriff auf Online Videotheken.